Charlas con Chicho – Gespräche mit Chicho Frúmboli

Gespräche von Susanne Mühlhaus mit Chicho – „Charlas con Chicho“, dem berühmten Tango-Maestro Mariano ‚Chicho‘ Frúmboli. Auf dem Tangofestival in Porec sprach Susanne Mühlhaus mit dem sonst so verschlossenen und unzugänglichen wichtigen Erneuerer des argentinischen Tango.

Mariano ‚Chicho‘ Frúmboli hat sich bereits vor langer Zeit in Europa niedergelassen. Er wohnte viele Jahre in Frankreich (Paris) und in Italien (auf Sardinien) und seit einigen Jahren lebt er in Spanien und geht von dort aus auf Unterrichtstournee in ganz Europa und auf der ganzen Welt. Nach wie vor kehrt er  jedes Jahr nach Buenos Aires zurück. 

Hier ist das Interview Teil 1 in niederländischer Sprache:

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Hier geht’s zu Teil 2 in niederländischer Sprache:

La Cadena 191 (INT Chicho2)_Chicho Mariano Frumboli Dutch

Die drei Interview-Teile in deutscher Sprache, veröffentlicht in der Zeitschrift „Tangodanza“ folgen hier in Kürze. 

Chicho Frúmboli und Susanne Mühlhaus

Chicho Frúmboli im Gespräch mit Susanne Mühlhaus

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Tango Festival Porec

 

Mediterranean Summer Tango Festival Porec. Zatika Hall Milonga. Foto: Susanne Mühlhaus

Mediterranean Summer Tango Festival Porec. Foto: Susanne Mühlhaus

Sommer, Sonne, Tango und Strand

Kroatien ist ja nicht gerade als Mekka des Tango bekannt. Bei gerade einmal rund 200 aktiven Tangotänzern landesweit, davon allein 120 in Zagreb, ist es der Initiative und dem Enthusiasmus der drei Veranstalter aus Zagreb zu verdanken, die das Mediterranean Summer Tango Festival Poreč mit etwa 1.200 Besuchern im vergangenen Jahr zum vermutlich zweitgrößten Festival seiner Art im östlichen Mittelmeerraum (nach Istanbul) gemacht haben. Unsere Autorin Susanne Mühlhaus war bereits zum zweiten Mal dabei. 
Weiterlesen in der aktuellen Tangodanza 2.2017 www.tangodanza.de/070

Die Maestros des Tango Argentino

Maestros des Tango Argentino I

Maestros des Tango Argentino I

Susanne Mühlhaus portraitiert Gustavo Naveira & Giselle Anne – die weltbekanntesten Lehrer der Tango-Lehrer, Mariano ‚Chicho‘ Frumboli – den Erneuerer des Tango, Rodrigo ‚Joe‘ Corbata & Lucila Cionci – ein herausragendes Paar der jungen Generation, Carlos Espinoza & Noelia Hurtado – junge Vertreter des Milonguero-Stils, Sebastian Jimenez & Maria Ines Bogado – Tangoweltmeister 2010. Die Entwicklungsgeschichte der Maestros, wie sich die Tangolehrerpaare kennengelernt haben, ihre Unterrichtsphilosophie und Methodik, was sie über den Tango denken sind Themen der Beiträge. Die Biographien und Sichtweisen der argentinischen Tangolehrer sind einnehmend, unterhaltsam und erhellend. Mit insgesamt 29 s/w Fotos.

Unverzichtbarer Lesestoff für jeden, der sich ein Bild über den argentinischen Tango und seine Maestros auch außerhalb des Unterrichts machen will!

Die Autorin begleitete die Tango-Lehrerpaare bei verschiedenen Tangofestivals in deren Unterricht und Shows, teils wiederholt über mehrere Jahre. Das Buch basiert auf Artikeln der Autorin, die in der Zeitschrift „Tangodanza“ erschienen sind, aktualisiert, überarbeitet und mit zusätzlichen Materialen. Bestellbar ist das Buch direkt bei Susanne Mühlhaus – TangoPress, entweder über das Kontaktformular auf dieser Webseite oder per E-Mail an tangopress@gmx.de.

Der Baseler Autor und Milonga-Veranstalter Peter Mötteli sagte über das Interview mit Mariano Chicho Frumboli: Weiterlesen…

Gustavo Naveira & Giselle Anne

Profunde Durchdringung des Tango: Gustavo Naveira & Giselle Anne

Gustavo und Giselle im Unterricht beim Tangofestival in Lugano 2015

Gustavo und Giselle beim Tangofestival in Lugano 2015

Mit 17 hatte sie den Drang, die Ordnung im Tango zu finden. In der ersten Tangostunde erschien er der Balletttänzerin Giselle Anne wegen der augenscheinlich fehlenden starren Struktur wie ein Mysterium. Sie blieb dabei – und heute hat sie die Ordnung gefunden. Gustavo Naveira und Giselle Anne gehören zu der Generation von Lehrern, die in den 80er-Jahren mit dem Tango begannen, als dieser kurz vor seinem Untergang wieder Anhänger fand und dadurch am Leben blieb. Die beiden wurden Tangolehrer, -tänzer und Choreografen der Spitzenklasse und sind bis heute, 30 Jahre später, immer noch an der Weltspitze. Susanne Mühlhaus belegte im Laufe mehrerer Jahre fünf Seminare und zahlreiche Workshops bei den beiden und begleitete das Paar vier Tage lang beim Tangofestival in Lugano…

Mehr über die Lehrer der Tangolehrer hier: Tangodanza 064

und im Buch von Susanne Mühlhaus „Die Maestros des Tango Argentino

Hier geht es zur Website von Gustavo und Giselle

Über dieses Video wird in dem Beitrag über Gustavo und Giselle gesprochen. Darin ist der „Paso Naveira“ zu sehen, die Figur, die Gustavo erfunden hat. Ganz klar erkennbar ist auch die herausragende Musikalität, mit der die beiden tanzen.

Tangodanza Titel 4/2015

Susanne Mühlhaus: Die Maestros des Tango Argentino Band I

Susanne Mühlhaus‘ Buch über argentinische Tangolehrer

Tangodanza 2/2015

Danza – Versunken im Tanz – María Inés Bogado & Sebastián Jimenez

Teaser Foto Bogado JimenezLeseprobe:
Der damals gerade 18jährige Sebastián Jimenez und die zwölf Jahre ältere María Inés Bogado wurden im Jahr 2010 ‚Campeones Mundiales de Tango Salón‘ – bis dato ist Sebastián somit der jüngste mit diesem Titel ausgezeichnete Tangotänzer und -lehrer. Susanne Mühlhaus begleitete das sympathische Tanzpaar auf dem Tangofestival in Łódź, erfuhr wie es seinerzeit zum Weltmeistertitel kam und wie es für die beiden danach weiterging.
Wir sitzen in einem Café in Łódź und plaudern. María Inés und Sebastián erinnern sich, wie überraschend damals der Sieg in dem Wettbewerb auch für sie selbst war, zumal die beiden (im Gegensatz zu vielen anderen) direkt bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb gewonnen haben. Dabei wollten sie „nur mal erleben wie es ist, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen“, erklärt Sebastián ganz überzeugend. Drei Jahre zuvor hatten sie sich kennengelernt, kurz vor der Weltmeisterschaft gewannen sie die Stadtmeisterschaft von Buenos Aires, die ‚Metropolitano‘ in der Kategorie ‚Vals‘. Diese Erfahrung war sehr hilfreich für die Teilnahme an der WM, gab ihnen Mut und Durchhaltevermögen – wenngleich Sebastián schon ab zwölf Jahren an zahlreichen Wettbewerben im Bereich Folklore und Tango teilgenommen hatte. …
Weiter im Text geht es in der Tangodanza Nr. 62 (2/2015) – www.tangodanza.de/062
(Foto: Emma Bogren)

Hefte der Zeitschrift Tangodanza kann man auf meinen Veranstaltungen erwerben oder per Abo oder Einzelheft zuzügl. Porto im Internet www.tangodanza.de

Tangodanza 1/2015

Danza – Fließende Bewegungen – über Michelle Marsidi und Joachim Dietiker

Teaser Foto Marsidi DietikerLeseprobe:
Wer sind die beiden? Schon optisch so unterschiedlich – er Schweizer, sie US-Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln … . Michelle und Joachim sind ausgebildete Rolfing-Körpertherapeuten, er Arzt und Psychiater; sie, von exotischer Schönheit, hat einen Universitätsabschluss in Amerikanistik von der US-Elite-Universität Brown. Susanne Mühlhaus beobachtete den Unterricht von Michelle Marsidi und Joachim Dietiker bei den Halleschen Tangotagen, sprach mit ihnen und lernte zwei bescheidene, ruhige und reflektierende Menschen kennen. …
Weiter im Text geht es in der Tangodanza Nr. 61 (1/2015) – www.tangodanza.de/061
(Foto: Ishka Michocka)

Eric Jørissen – Der Tango-Pionier aus Nijmegen

Eric Jorissen

Eric Jorissen

Eric Jørissen, der charismatische Wegbereiter des Tango in Europa, begann 1987 mit dem Unterrichten und war von Anfang an ein Vertreter des Milonguero-Stils und des subtilen Tanzens auf engem Raum. Susanne Mühlhaus traf ihn im niederländischen Nijmegen und begleitete ihn fast eine Woche lang beim Summerdaze-Festival und der Teachers‘ Week im El Corte. (Foto: Susanne Mühlhaus)

Eine unscheinbare Eingangstür, kein Hinweisschild, nichts… – es fängt schon spannend an, wenn man Erics Tangoschule besuchen möchte. Nachdem ich an etlichen seiner Workshops in München teilgenommen habe, drücke ich nun zum ersten Mal die Tür zum legendären El Corte in Nijmegen auf, leise Tangomusik dringt nach draußen, es geht vorbei an Kleiderständern auf grauem Teppichboden leicht abschüssig zum ersten gemütlichen wohnzimmerähnlichen Bereich. …

Hefte der Zeitschrift Tangodanza kann man auf meinen Veranstaltungen erwerben oder per Abo oder Einzelheft zuzügl. Porto im Internet www.tangodanza.de

Tangodanza 4/2014

In Tangodanza 4/2014 erschienen 4 Beiträge von Susanne Mühlhaus:

„Charlas con Chicho – Gespräche mit Mariano Chicho Frúmboli“  Teil 3. Chicho spricht über seine Master-Class in Cagliari, über die Zukunft des Tango u.a.

„Natürlich Tango tanzen“ Portrait über Noelia Hurtado & Carlos Espinoza

„Tanda of the Week – Der Blog von Antti Suniala“

„Workshop Tango & Meditation (geleitet von Christa Eichelbauer & Maude Andrey) – eine Wahrnehmungsreise durch den Körper“

Tangodanza 3/2014

Teil 2 der Gespräche von Susanne Mühlhaus mit Chicho – „Charlas con Chicho“. Mariano ‚Chicho‘ Frúmboli spricht darüber wie er in seiner Kindheit mit dem Tango in Berührung kam und über seine Begegnung mit Gustavo Naveira.

Außerdem: Portrait über „Roulotte Tango – collectif du musiciens de Tango“

Kurzinterview mit wichtigen Bandoneonisten von heute über die Bedeutung von Anibal Troilo für Tangomusiker

http://www.tangodanza.de/product_info.php?products_id=1100&cPath=1

 

Tangodanza 2/2014

Die Titelgeschichte – ein Interview mit Mariano ‚Chicho‘ Frúmboli. Daraus ist eine Serie „Charlas con Chicho“ – „Gespräche mit Chicho“ geworden, die in dieser und den nächsten beiden Ausgaben von TANGODANZA erscheint. Im 1.Teil spricht Chicho mit mir über die Umarmung, den Tango in der Welt und das eigene Erkunden, u.a. http://www.tangodanza.de/product_info.php?products_id=1091&cPath=1

The Dance Master Classics

Tango 1944-1959

Vom französischen Label Frémeaux stammt die CD Tango 1944-1959 aus ihrer Reihe „Anthologie des Musique de Danse du Monde“. Andere CDs der Reihe widmen sich z.B. dem Wiener Walzer, spanischen Tänzen, Cha Cha Cha, usw. Von den 20 Tangos sind allein sechs von dem hierzulande vielleicht nicht so häufig gespielten ‚Manuel Pizarro et son Grand Orchestre Argentin’ vertreten, allesamt Aufnahmen aus dem Jahr 1959 (Jalousie, Adiós Pampa mía, Como te quiero, La Puñalada, Pelegaria, Tango de reve),  die bisher teilweise nur auf Vinyl vorhanden waren. Laut beiliegendem Essay von Teca Calazans & Philippe Lesage war Manuel Pizarro eine führende Persönlichkeit des Pariser Nachtlebens und ist wohl daher so prominent hier vertreten. Weitere in Frankreich bekannte Orchester sind ‚Armandino’ (Cumparsita und Yo no sé por qué te quiero, beide 1957) und ‚Armando Pontier’ (Uno und Margo mit dem Sänger Julio Sosa, beide 1958 und 9 de Julio, 1955). Aus Pontiers Feder stammen Klassiker wie Cada día te extrano más. Die bekannten Tangos sind im orchestralen Stil der 50er Jahre interpretiert.

Von Di Sarli ist nur der Gassenhauer Bahía Blanca (1957) hier vertreten. Aus unterschiedlichen Troilo-Formationen finden sich La Bordona (1955), Sobre el pucho (1953) und Orlando Goni (1959), von Pugliese die allseits bekannten Stücke Mala Pinta (1944) und El Monito (1955).

Bei dieser Anthologie handelt es sich zumeist um argentinische Orchester, die in Paris gespielt haben. Allerdings erwarte ich von einer Anthologie eigentlich eine breitere Streuung von repräsentativen Titeln, und diese sollten dann nicht zu einem knappen Drittel vom gleichen Orchester eingespielt sein. Die CD ist stark 50er-Jahre lastig mit gleich sieben Aufnahmen aus dem Jahr 1959, im Vergleich zu lediglich drei Tangos aus den 40er Jahren. Es bleibt unklar, warum explizit die Jahre 1944-1959 ausgewählt wurden. Wenn es die Absicht war, das ‚Goldene Zeitalter‘ des Tango abzudecken, dann deckt sich das nicht ganz mit der ausgewählten Periode. Leider liegen das Essay und weitere Infos im Beiheft nicht auf Deutsch vor, sondern nur in französischer Sprache mit einer kurzen Zusammenfassung auf Englisch. Auch die Rechtschreibfehler fallen leider negativ auf.

Der orchestrale Sound gibt Stücken wie Uno, La Cumparsita, Puñalada, 9 de Julio, Yo no sé por qué te quiero einen schönen weichen Anstrich. Wem noch Aufnahmen aus den 1950er-Jahren und/oder Pizarro, Pontier und Armandino in der Sammlung fehlen, für den ist die Anschaffung dieser CD durchaus sinnvoll.

Susanne Mühlhaus (Rezension in Tangodanza 2-2012)

siehe auch: http://www.tangodanza.de/product_info.php/products_id/936/cPath/4/cds/dance-master-classics-1944-1959.html

Tuesday, May 15. 2012

Trío Central – No False Alert!

Trío Central – Falsa Alarma

First of all: „Falsa Alarma“ („False Alert“) by Trio Central is simply brillliant and one can only wish for such a false alarm! My favourite pieces are „El Pollo Ricardo“ and „Boedo“ – the wonderfully playful piano is just ingenious here as well as the replying bandoneon. Or perhaps all of the songs are my favourite pieces?
The piano is cheekily providing the tune for the bandoneon in „Organito de la Tarde“. The interplay of these two instruments is breathing fresh, new life to the the Di Sarli classic „Bahía Blanca“ which we have been listening to almost too many times. But, hey we would love to listen to it again now in this fresh interpretation by Trío Central. Very convincing is the title piece „Falsa Alarma“, composed by the pianist Pablo Woizinski. The bandoneon playerChristian Gerber is also a member of the successful Quinteto Angel. What instrument does the third musician of Trío Cntral play again? Oh, well, contrabass. Well, since Patrick Süsskind’s eponymous novel the destiny of double bass players has been well-known. One only perceives them marginally, but honestly, Rodolfo Paccapelo’s contrabass would seriously go amiss as a structural frame and as a strong background sound. Eventually, in „Tango Apasionado – Finale“ the contrabass player has his moments of fame. A feast to your ears, and my legs can’t keep quiet either on listening to „la Retirada“, written by Juan Carlos Cáceres. This CD contains even two versions of this piece. The piano can almost cope with this piece on its own when I perceive the contrabass in the background and only after a good third of the piece is over, the bandoneon comes in and give „Retirada“ a whole noe drive.
And really, we can’t say that we are missing a single further instrument here with this Trio. Trío Central provides fully-fledged Tango delicatessen and the pieces are almost all superbly danceable. A great debut CD by this formation of three young musicians from Buenos Aires and Berlin, that doesn’t leave any wishes unfulfilled. Oh, there would be one though! I would really love them to come to Munich and perform live at my milonga, one of these days. Well, until then I can happily while away the time by listening to their CD…

Susanne Mühlhaus
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Friday, April 20. 2012

Ensemble Libertango – El Porteño – Suitably Framed by Piazzolla’s Four Seasons in Buenos Aires

jmin-lk000286The very first piece makes me wander off into the land of daydreaming. „Prepárense“ – „Prepare Yourselves!“ is the appropriate title of the first Tango by Astor Piazzolla on this CD by the Ensemble Libertango. And so I am preparing myself for further auditory pleasure which this CD promises. Piazzolla provided nine further compositions to this CD. The perfect chill-out music accompanying a longdrink or cocktail at sunset – and letting the day’s events pass review again before I eventually leave it all behind and allow myself to indulge in the freely floating associations that this music evokes. During spring in Buenos Aires („Primavera Porteña“) I see the lush blue-violet coloured blossoms of the jacaranda trees, perfect beauty beyond comparison.
Piazzollas Four Seasons in Buenos Aires provide the framework for this CD, with further pieces harmoniously arranged within this structure. But I admit, I am understating things here! Listening to this CD again, I consider the structure no less than brilliant! „El aeroplano“ by Roberto Firpo magics the mild spring evening breeze onto my cheeks – I am actually able to say this right now because I am writing this in spring time and in the evening too! Via „Triunfal“ by Piazzolla we continue the journey to the summer in Buenos Aires („Verano Porteño“). What joy! And I can already feel the sweat running down my temples because I cannot remain on my seat when listening to the summer Tangos and valsecitos. Rarely have I enjoyed a more vivid interpretation of „Bordoneo y 900“. I find myself sitting in a theatre – is it the Teatro Cervantes in Buenos Aires? – and barely half into this piece I cannot resist jumping up from my seat and wanting to applaud the orquestra. „Desde el alma“ does not get me back onto my seat but instead I start dancing, oblivious to my surroundings.
Following the subsiding autumn gales of the „Otoño Porteño“ I contemplate Piazzolla’s „Ballad for an Insane“ and I find myself levitating into the night carried by the question and answer game of „Nocturna“. „Lágrimas y sonrisas“ is so wonderfully danceable in this smooth interpretation by the Ensemble Libertango, peaking in a fulminant ending. I immerse myself further in the autumn, accopanied by the sensitive approach and, by the same token, so intense interpretation of „Nostalgias“, where the various instruments seem to bring to the fore contradictory thoughts and feelings and at the right time unite them all back to harmony.
Winter in Buenos Aires („Invierno Porteño“) first makes me slide into melancholy and then instils me with newly found confidence and I really think that it is a successful transition to „Libertango“. Here, the piano evokes the sound of the falling winter rain which is then replaced by the supporting bow instruments. This is followed by the accordion intervening and all together they eagerly advance to the grand finale. I just love this piece!
Immediately I listen to „El Porteño“ once again and I discover more magic… Unbelievable!
This CD will definedly accompany me on my next flight to Buenos Aires. At the moment, I can hardly image a more enjoyable transition from Europe to Argentina. “.

Susanne Mühlhaus
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Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires – Tango De Salón – Great Debut CD

Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires – Tango de Salón

3 bandoneons, 3 violins, a contrabass, a piano and 2 singers: This young orchestra of ten musicians have set their sights on following the lead of 
Carlos di Sarli
, that is to play pieces melodically, in a steady and therefore danceable rhythm and with a romantic touch. And it is exactly that what they have achieved with this CD!
Fresh interpretations of popular Tangos like „9 de Julio“ in a slower version, which provides room for a playful piano tune. I listen eagerly to the fresh tunes of „En esta Tarde Gris“, „Loca“, „Recuerdo“ and „Nostalgias“.
Thanks to the voices of Marisol Martínez and Marcelo Rey traditional Tangos such as „En esta tarde gris“ (Rey) get a contemporary flair. Martínez‘ voice lets us see the rising mist above the river Riachuelo. slowly meandering its way at the southern rims of the City of Buenos Aires. And we believe Marcelo Rey that he wants to get inebriated in the face of a hopelessly lost love (Nostalgias). The first few lines are particularly catchy „Quiero emborrachar mi corazón, para apagar un loco amor, que más que amor es un sufrir…“ („I want to drown my heart to extinguish a crazy love that is more suffering than love…“).
Javier Arias is the musical head of this formation. 4 members of his former enseble Orquesta Típica Fervor de Buenos Aires are part of the Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires.
My personal favourites of this CD are „9 de Julio“, „Recuerdo“, „Nostalgias“, „Felicia“ and „Perdóname“. Of the 14 pieces 8 are instrumental versions; there are 13 tangos and 1 milonga. And there are also 2 folklore pieces as bonus tracks (Chacarera and Gato).
This thoroughly danceable debut CD recorded by this orchestra will not only enrich the music library of all tango dancers and Tango DJs but it also whets everyone’s appetite for further recordings by the Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires.
You can also see and listen to this orchestra live in Buenos Aires since they play, as the house orquestra, at the Milonga „La Misteriosa“ in Humberto Primo 2758, every Wednesday.

The Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires live.
Susanne Mühlhaus
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